Zweiter Online-Check: GRÜNE Landtagsfraktion testet Netzangebot von 396 NRW-Kommunen.

Die Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis: „Im Netz mehr Bürgerservice und Beteiligung ermöglichen“

Mehr Mitbestimmung, besserer Service, transparente Daten: Dank des digitalen Wandels können kommunale Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger besser unterstützen und einbinden. Zum zweiten Mal hat die GRÜNE Landtagsfraktion mit dem Online-Check überprüft, welche der 396 NRW-Kommunen die Vorreiter im Netz sind und was Städte und Gemeinden heute bieten müssen, um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten.

Hierzu erklärt Gudrun Zentis:

„Der Test zeigt die große Vielfalt, wie Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern digitale Leistungen zur Verfügung stellen. Für uns GRÜNE ist klar: Alle Menschen sollen vom digitalen Wandel profitieren. Es ist daher wichtig, dass die Städte, Gemeinden und Kreise die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

Für die Stadt Nideggen ergibt sich im Detail folgendes Bild: Im Gesamtranking der Kommunen konnte Stadt Nideggen mit 14 Punkten Platz 216 von 396 erreichen. Auch im regionalen Vergleich liegt Stadt Nideggen mit Platz 8 von 15 im Mittelfeld.

Die Ergebnisse zeigen: Das Netzangebot der Stadt Nideggen ist stark verbesserungswürdig.

Besonders im Bereich des „Open Government“ gibt es starken Nachholbedarf, das Angebot der Stadt Nideggen wurde hier mit null Punkten bewertet. „Open Government“ bedeutet die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in den Entscheidungsprozess und in die Mitgestaltung der Stadt Nideggen. Nun kommt es darauf an, diese Ergebnisse als Anreiz zu sehen und gemeinsam Verbesserungen zu erreichen, die das Netzangebot für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nideggen vielseitiger und nutzbarer zu machen. Denn, so Gudrun Zentis, „guter Service denkt von der Bürgerin oder dem Bürger her und nicht von der Verwaltungsstruktur und erspart den Menschen den Gang zum Amt, wo immer das möglich ist.“

 

Hintergrund:

Die GRÜNE Landtagsfraktion hat nach 2014 schon zum zweiten Mal die Internetportale aller 396 Kommunen sowie erstmals der 31 Kreise in Nordrhein-Westfalen getestet. Geprüft wurden elektronische Bürgerdienste (E-Government), Zusammenarbeit und Beteiligung (Open Government) und Informationsbereitstellung (Open Data). Die Fraktion arbeitete hierbei mit Experten der Open Knowledge Foundation zusammen. Landesweite Spitzenreiter sind Bonn und Köln (je 39 von 40 Punkten), Mülheim an der Ruhr (34 Punkte), Gelsenkirchen und Moers (je 33 Punkte). Alle Ergebnisse gibt es unter http://gruene-fraktion-nrw.de/Onlinecheck

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