Ergebnisse des Diskussionsabends: Windkraft in Nideggen – Fluch oder Segen?

Zu Beginn stellte die Moderatorin Antje Grothus die Ziele der Veranstaltung dar und erläuterte den Ablauf. Leider konnte sie nur Oliver Krischer (Mitglied der grünen Bundestagsfraktion) als Referenten begrüßen, da Helmut Waldmann die Einladung als Referent teilzunehmen wieder zurückgezogen hat. Als Begründung seiner Absage führte er an, dass er unzufrieden mit einer Formulierung der Veranstaltungseinladung sei, die öffentlich auf der Homepage einzusehen war. Nur auf unsere Bereitschaft hin, den Absatz zu löschen, wäre er erschienen. Die Formulierung, dass die Pläne zum Bau von Windkrafträdern in Nideggen wieder aufgegriffen werden, um den „nationalen und internationalen Forderungen gerecht zu werden“ sei seiner Einschätzung nach ideologisch eingefärbt und entspreche nicht den Tatsachen. Wir waren jedoch nicht bereit, von dieser Position abzurücken.

Trotz der Absage von Helmut Waldmann hat an diesem Abend ein offener und ehrlicher Austausch von Argumenten sowohl pro als auch kontra Nutzung der Windenergie stattgefunden.

Nach Oliver Krischers Darstellung der Ziele, die mit der Nutzung von regenerativer Energie erreicht werden sollen und vor allem mit Solarstrom und Windenergie erreicht werden konnten,

trugen mehrere Personen Argumente vor, die ein kritisches Bild der Nutzung der Windenergie vermitteln.

Diese konnte Oliver Krischer – außer dem Aspekt der optischen Beeinflussung – widerlegen. Er erläuterte außerdem, dass die Skeptiker allgemein häufig Argumente gegen die Nutzung von WE vortrügen, er es aber noch nicht erlebt habe, dass von dieser Seite auch Vorschläge erfolgten, wie die Einhaltung der Klimavorgaben unter der Beachtung der weitaus größeren Risiken aus den bisher genutzten konventionellen Energiequellen zu erreichen sind.

Zum Abschluss der zweistündigen Tagung stellte Antje Grothus fest, dass die Argumente von beiden Seiten offen und fair vorgetragen und ausgetauscht wurden,

es aber noch mehr als diesen Abend bedürfe, um die unterschiedlichen Meinungen zu bündeln und zu einem Konsens bezogen auf die weitere Vorgehensweise bei der Windenergieplanung zu gelangen.

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