Luftschadstoffmessung – Mitteleinsparungen auf Kosten der Gesundheit der Schulkinder und Lehrer*innen?

Die Luftschadstoffmessung in der Nideggener Realschule brachte BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ende des Jahres 2016 erneut auf die Tagesordnung.

Ursprünglich war im Jahr 2012 zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren – der Raumluftinitiative und der Stadt Nideggen – vereinbart worden, für die Messung Luftqualität in den Räumen der Nideggener Realschule einen Geldbetrag zu veranschlagen, der zur erneuten Überprüfung aufgewendet werden sollte. Für das Jahr 2016 sind 35.000€ vereinbart worden.

Doch stimmten die Ausschussmitglieder des Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich gegen die Aufwendung von Mitteln zur Raumluftmessung. Somit wird erneut die dringend notwendige Aufklärung hinsichtlich des gesundheitlich gefährdenden Potenzials, das immer noch von den Baumängeln ausgeht, unterbunden.

Der vom Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vorgelegte Kostenvoranschlag des Bremer Umweltinstituts GmbH für die Entnahme von Luftproben auf „188 flüchtige organische Verbindungen (VOC), weitere Substanzen und TVOC-Bestimmung“, sowie die Luftprobe auf Dichlormethan ist auf den Betrag von knapp 4.000€ beziffert. Diese Summe beantragte der Ortsverband für das Haushaltjahr 2017, deren Aufwendung jedoch von der Verwaltung abgelehnt wurde.

Um die Dringlichkeit einer Raumluftmessung zu unterstreichen, beantragen wir für die nächste Ausschusssitzung eine erneute Abstimmung.

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